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Die ultimative Last-Minute-Checkliste für BFCM: 23 Tipps, damit dieses Black-Friday-Wochenende dein bisher bestes wird

Alexandra McPeakBenj Burke
Lesedauer: 28 Min.
Kampagnenstrategie
9. Juni 2026
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BFCM kurzfristig wirksam optimieren

Generiert von Klaviyo AI

Die Checkliste zeigt, wie Marken ihre Website, Formulare, Kampagnen und Kundenkommunikation kurz vor BFCM optimieren können. Im Mittelpunkt stehen ein einfaches Einkaufserlebnis, zielgruppengerechte Botschaften, die Wiederverwendung bewährter Inhalte und langfristige Kundenbeziehungen statt reiner Flash Sales.

  • Website vereinfachen: Klare Angebote, prägnante Call-to-Actions und aussagekräftige Produktbilder erleichtern gestressten Käufer*innen die Entscheidung.
  • Listen gezielt vergrößern: Aktualisierte Pop-ups, E-Mail- und SMS-Einwilligungen sowie getestete Glücksradformulare können zusätzliche Kontakte gewinnen.
  • Zielgruppen segmentieren: Kampagnen sollten nach Kaufhistorie, Kundenlebenszyklus sowie Alltags- und Geschenkkäufer*innen differenziert werden.
  • Kundenreise prüfen: Eigene Testkäufe helfen, Schwächen bei Versandinformationen, Personalisierung sowie Browse- und Warenkorbabbruch-Nachrichten aufzudecken.
  • Bewährtes wiederverwenden: Erfolgreiche Creatives und frühere Kampagnen lassen sich mit aktuellen Angeboten für BFCM anpassen.

Black Friday und Cyber Monday sind nicht mehr weit und du fragst dich vielleicht, was du jetzt noch erledigen kannst und was dir möglicherweise bisher durchgerutscht ist.

Die erfolgreichsten Marken sind nicht nur auf schnelle Verkäufe aus – sie bauen Kundenbeziehungen auf, die weit über Black Friday und Cyber Monday hinaus Bestand haben. Tatsächlich zeigten Klaviyo-Daten aus der Feiertagssaison 2024, dass Kund*innen Produktqualität und Markentreue wichtiger sind als Kampfpreise.​

BFCM wird Jahr für Jahr ein größeres Event: Klaviyo-Marken erzielten 2024 allein zwischen Thanksgiving und Cyber Monday rund 3 Milliarden $ Umsatz. Aber wer auch 2026 erfolgreich sein will, muss aus einheitlichen Kundendaten und personalisiertem Marketing relevante Erlebnisse schaffen, anstatt einfach nur Flash Sales zu veranstalten.

Aber keine Sorge: Es ist noch nicht zu spät, um dieses Jahr viel zu erreichen. Wir haben die Erkenntnisse von verschiedenen Fachleuten für B2C-Marketing gesammelt und eine Liste mit Aufgaben zusammengestellt, die du in den nächsten Wochen noch erledigen kannst, um deiner Marke maximalen Erfolg zu sichern.

1. Aktualisiere deine Pop-ups

Deine Black-Friday-Wochenendrabatte sind wahrscheinlich deine besten Rabatte des ganzen Jahres. Stelle sie daher unbedingt in den Mittelpunkt und sorge dafür, dass Käufer*innen sie nicht mit anderen Rabattmöglichkeiten kombinieren, wenn sie auf deiner Website einkaufen.

„Entferne das reguläre Pop-up-Angebot auf deiner Website und steigere stattdessen die Vorfreude deiner Kund*innen auf Black Friday“, so der Vorschlag von Judith Prugger, Freelancerin für digitales Marketing. „Erstelle ein neues Pop-up und ein Banner, mit dem du die Besucher*innen deiner Website zu deinem Black-Friday-Event einlädst – deinem größten Sale des Jahres.“

Wenn du deine Web-Pop-ups und Anmeldeformulare aktualisierst, solltest du zusätzlich zu E-Mail auch SMS-Einwilligungen einholen, um deine SMS-Liste zu vergrößern. Wenn du die Smart Opt-in-Funktion von Klaviyo auf deinen Formularen aktivierst, können Besucher*innen ganz einfach ihre Telefonnummer eingeben und per Textnachricht bestätigen. So kannst du deine SMS-Liste gleichzeitig mit deiner E-Mail-Liste vergrößern.​

Tipp zur Black-Friday-Checkliste: Nutze KI für Formulare, um deine Web-Formulare automatisch zu dem Zeitpunkt anzuzeigen, zu dem deine Website-Besucher*innen am ehesten Conversions erzielen.

2. Füge ein Glücksradformular hinzu, um deine Liste zu vergrößern

Wer sagt, dass Listenwachstum keinen Spaß machen kann? Glücksrad-Pop-ups sind eine spielerische Möglichkeit, die Kontaktdaten von Besucher*innen zu erfassen – und sie können bei der Conversion wahre Wunder bewirken. Bei einer so großen Konkurrenz um die Aufmerksamkeit von Käufer*innen wie am BFCM-Wochenende bieten diese Pop-ups eine großartige Möglichkeit, aus der Masse herauszustechen. Bei diesen interaktiven Formularen können Käufer*innen als Dankeschön für ein Abonnement ein virtuelles Glücksrad drehen und Rabatte oder Vorteile gewinnen. Das Ergebnis: höheres Kundenengagement und mehr Anmeldungen, wenn es am meisten darauf ankommt.

Gamification ist eine attraktive Möglichkeit, die routinemäßige Bitte um Angabe der E-Mail-Adresse in ein spielerisches Erlebnis mit Belohnungsfaktor zu verwandeln. Außerdem kannst du verschiedene Preise wie kostenlosen Versand, Rabattstaffeln oder Gratisartikel anbieten, ohne dich auf eine pauschale Aktion für alle Website-Besucher*innen festzulegen.

Tipp zur Black-Friday-Checkliste: Führe einen A/B-Test deines Glücksradformulars gegen ein normales Anmeldeformular durch. Gehe nicht davon aus, dass ein spielerisches Pop-up bei deiner Zielgruppe automatisch besser ankommt als ein Standard-Pop-up – teste es, um sicherzugehen.

3. Vereinfache dein Benutzererlebnis

Black Friday ist nicht der richtige Zeitpunkt für komplexe Texte und Designs auf deiner Website. Überlege stattdessen, wie du das Erlebnis für gestresste Käufer*innen möglichst unkompliziert gestalten kannst.

„Ein Element, das bei Sales besonders gut Conversions erzielt, ist der Header-/Hero-Bereich der Startseite – und das ist zu keinem Zeitpunkt so wichtig wie bei BFCM“, sagt Nick Disabato, Designer und Autor bei Draft. „Du willst deinen Käufer*innen schließlich so einfach wie möglich verständlich machen, was du anbietest.“

Disabato hat für Marken die folgenden Empfehlungen für ein unkompliziertes Benutzererlebnis:

  • Entferne Karussells.
  • Gestalte Call-to-Action-Texte klar und prägnant.
  • Tausche beim Saisonwechsel von BFCM zur Vorweihnachtszeit das Bildmaterial aus.
  • Lasse Werbeaktionen bis zum letzten Tag laufen, an dem du eine Lieferung vor Weihnachten (bei kostenlosem Versand) garantieren kannst.

4. Optimiere das Erlebnis beim digitalen Schaufensterbummel

Zu viele Marketer*innen investieren ihre ganze Energie in die Conversions rund um Black Friday und Cyber Monday, ohne die Besucher*innen zu berücksichtigen, die nicht sofort etwas kaufen.

„Stelle sicher, dass deine Browse-Abandonment- und Warenkorbabbruch-E-Mails aktualisierte Botschaften enthalten, und setze klare Erwartungen hinsichtlich möglicher Verzögerungen“, empfiehlt Molly Becker, Marketing Director bei Perfect Keto.

5. Mach rechtzeitiges Verschenken zum Kinderspiel

Manchmal ist das Schwierigste beim frühzeitigen Kauf eines Weihnachtsgeschenks, es bis zur Bescherung zu verstecken. Wie kannst du deinen Käufer*innen dabei helfen?

„Verbraucher*innen wollen ihre Weihnachtsgeschenke zwar schon während BFCM kaufen, aber sie sollen natürlich nicht schon sechs Wochen vor dem Fest an ihre Liebsten geliefert werden“, betont Kelly Anne Parker, Start-up-Beraterin und Gründerin von Send Ribbon (übernommen von UrbanStems). „Sie wollen das Geschenk aber auch nicht zu sich liefern lassen und es dann weiterschicken müssen.“

Parker empfiehlt, einen individuellen Versandtermin für Geschenkbestellungen anzubieten – „ein großartiges Tool für E-Commerce-Unternehmen, um ihren Kund*innen Zeit und Geld zu sparen und die Kundenbindung zu stärken, indem sie ihnen diesen praktischen Geschenkservice anbieten.“

6. Nutze BFCM-Sales jetzt und später zu deinem Vorteil

Frühzeitige Black-Friday-Sales sind im E-Commerce nichts Neues – wahrscheinlich hast du schon jetzt einige BFCM-Angebote gesehen. Tatsächlich bringen sie mehr strategische Vorteile mit sich, als du vielleicht denkst. Wenn du bisher keinen frühzeitigen Sale geplant hast, lohnt es sich vielleicht, das noch einmal zu überdenken.

„Nutze frühzeitige BFCM-Angebote als Mechanismus, um sowohl Abonnent*innen zu ermitteln, die wahrscheinlich häufiger – auch über BFCM hinaus – mit Inhalten interagieren werden, als auch um neue potenzielle Kund*innen zu gewinnen“, rät Ben Zettler, Berater für digitales Marketing und E-Commerce bei Ben Zettler Digital.

Zettler empfiehlt, in den zwei Wochen vor der Black-Friday-Woche eine Liste von Abonnent*innen aufzubauen, und zwar:

  • mit einem Website-Pop-up für neue und wiederkehrende Kund*innen
  • mit einem eingebetteten Formular, das laut Zettler „effektiv für organische Social-Media-Beiträge ist, oder ganz allgemein, wenn du Benutzer*innen zu einer Seite mit einer Vorschau auf bestimmte Inhalte führen möchtest“

Weiter schlägt Zettler vor, „am Mittwoch dieser Woche den Käufer*innen exklusiv frühzeitigen Zugang oder sogar eine Aktion, ein Produkt oder ein Bundle anzubieten, bevor der Sale im weiteren Wochenverlauf allgemein beginnt.“

Tipp zur Black-Friday-Checkliste: In Klaviyo kannst du unter dem Tab „Aufschlüsselung der Zielgruppe“ sehen, welche Zielgruppen am meisten mit deinen Kampagnen interagieren, und so herausfinden, welche Abonnent*innen ein frühzeitiges Angebot wahrscheinlich am meisten schätzen werden.

7. Aktualisiere und teste deine Produktbilder

Selbst wenn du deinen E-Commerce-Shop praktisch in jeder Hinsicht optimiert hast, können Bilder, die einen falschen Eindruck vom gekauften Produkt vermitteln, deine Käufer*innen abschrecken.

„Es hat sich gezeigt, dass langweilige Produktfotos vor weißem Hintergrund nicht gerade die besten Conversions erzielen“, sagt Derric Haynie, CEO und Mitgründer von eCommerceTech. „Nutze stattdessen Fotos, die Action und Lifestyle vermitteln und den wahren Wert des Produkts verdeutlichen – und sieh deiner Conversion-Rate beim Anstieg zu.“

„Du glaubst, dass du keine geeigneten Bilder hast? Verschenke das Produkt an Instagram-Influencer*innen und lasse sie diese Aufgabe für dich erledigen, indem sie benutzergenerierte Inhalte in Social Media posten“, so Haynie weiter. „Hole aber unbedingt die Erlaubnis ein, ihre Inhalte auf deiner Website zu verwenden.“

Aussagekräftige Bilder können darüber entscheiden, ob Käufer*innen etwas in den Warenkorb legen oder sich stattdessen nach einem ansprechender aussehenden Produkt umsehen. Menschen kaufen mit den Augen. Wenn während Black Friday und Cyber Monday die Konkurrenz um Aufmerksamkeit besonders groß ist, sollten deine Bilder für dich verkaufen.

8. Nutze vergangene BFCM-Kampagnen erneut

Marketer*innen setzen sich oft selbst unnötig unter Druck, die nächste Kampagne immer komplett neu zu entwerfen – aber warum sollte Bewährtes nicht noch einmal funktionieren? Ja, auch bei Sales während Black Friday und Cyber Monday.

Was funktioniert, muss schließlich nicht neu erfunden werden. Das gilt auch für deine bisherigen Marketing-Kampagnen.

„Nimm dein erfolgreichstes Creative der letzten drei bis sechs Monate und ergänze einfach dein Angebot als Headline oder auffälligen Promo-Badge“, empfiehlt Dara Denney, Director of Performance Creative bei Thesis Testing.

„Du musst keine weiteren Änderungen vornehmen – aktualisiere einfach dieses Design mit dem neuen Angebot“, erklärt Denney. „Das ist jedes Jahr wieder ein Top-Performer unter den BFCM-Designs.“

9. Stelle dein bestes Black-Friday-Angebot zuerst vor

Denke an das letzte Mal, als du etwas gekauft hast und es am nächsten Tag im Sale war. Ärgerlich, oder? Als Händler*in möchtest du auf keinen Fall, dass deine Kund*innen glauben, sie hätten mit dem Kauf warten sollen.

„Letzten November hatten wir drei verschiedene BFCM-Angebote, aber wir haben darauf geachtet, unser bestes Angebot zuerst vorzustellen“, sagt Matt Mullenax, CEO von Huron. „Du willst bei deinen Kund*innen niemals das Gefühl auslösen, kurz nach einem Kauf bei deiner Marke ein besseres Angebot zu erhalten.“

10. Nimm die Perspektive deiner Kund*innen ein

Black Friday und Cyber Monday sind der perfekte Zeitpunkt, um dich in die Lage deiner Kund*innen zu versetzen. Sieh dir dein Online-Kauferlebnis genau an, um festzustellen, was gut funktioniert und was nicht, damit du noch rechtzeitig notwendige Optimierungen an deinem Shop vornehmen kannst.

„Tätige einen Kauf über deine eigene Website und durchlaufe einmal selbst deinen Post-Purchase-Flow“, rät Joanne Coffrey, Assistant Manager of Retention Marketing bei Jones Road Beauty. „Hast du alle notwendigen E-Mails/Textnachrichten zum Versand erhalten? Hast du ausreichend Informationen zu den Produkten erhalten, die du gekauft hast? Hat sich der Inhalt personalisiert angefühlt?“

„Baue mit kleinen Kontaktpunkten Vertrauen auf“, ergänzt Coffrey. „Versetze dich in die Lage deiner Kund*innen und nimm anhand deiner eigenen Erfahrungen Anpassungen vor.“

11. Nutze TikTok optimal

Der Einfluss von TikTok auf das Shopping ist enorm – und wächst weiter. Im Jahr 2024 gaben 62 % der 18 bis 24-Jährigen an, dass sie über TikTok einkaufen.

TikTok ist eine angesagte Plattform nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch für Produktempfehlungen, Unboxing-Videos und ehrliche Bewertungen. Ein virales TikTok-Video, in dem der Sale deiner Marke erwähnt wird, kann deiner Website eine wahre Flut kaufbereiter Kund*innen bescheren.

„TikTok ist die neue Suchmaschine und viele Marken haben nicht genügend Inhalte auf der Plattform oder wissen nicht, wo sie anfangen sollen“, sagt Kelly O'Brien, Gründerin und CEO von Kapshure. „UGC-Creator*innen können dabei helfen, die Bekanntheit, das Kundenengagement und die Verkäufe einer Marke zu steigern.“

O'Brien empfiehlt, auf TikTok nach Benutzer*innen zu suchen, die bereits über deine Produkte sprechen: „Achte auf die Personen mit den höchsten Kundenengagement-Metriken und frage sie, ob sie mit deiner Marke zusammenarbeiten möchten.“

12. Richte SMS-Kampagnen für die Feiertage ein

Du möchtest deinen Kund*innen das Black-Friday-Wochenende rechtzeitig in Erinnerung rufen. Richte daher unbedingt SMS-Marketing-Kampagnen für BFCM ein und sende SMS insbesondere an frühere Käufer*innen, von denen du weißt, dass sie auf deine besten Angebote der Saison warten.

„Die Saison ist genau der richtige Zeitpunkt für SMS-Kundenbindung“, betont Jon O'Toole, Head of Marketing bei Peel Insights. „Denke einmal darüber nach: Wer würde eher dein Produkt kaufen als Kund*innen, die bereits bei dir gekauft haben und bestimmte Bedürfnisse rund um die Feiertage haben?“

„Diesen BFCM musst du das Rad für deine Marketing-Kampagnen nicht neu erfinden“, erklärt O'Toole. „Finde die Kund*innen, die deine Marke bereits kennen und erneut kaufbereit sind. Analysiere dazu deine Daten, baue präzise Zielgruppen auf und starte perfekt getimtes, sorgfältig maßgeschneidertes Messaging per SMS.“

O'Tool sagt: „Mit der Peel-Integration von Klaviyo, „kannst du Zielgruppen in nur wenigen Minuten mit einem extrem umfangreichen Set an Filtern erstellen, diese Zielgruppen direkt an Klaviyo senden und dann das Wachstum messen, sobald du deine SMS-Kampagnen startest. Und das dauerhaft.“

13. Lasse KI die Kampagnen erstellen, für die dir die Zeit fehlt

Wenn du in einem kurzen Zeitraum 20 Kampagnen erstellst, entsteht beim Schreiben neuer, verkaufsstarker Texte schnell ein Engpass. Aber du musst nicht mehr jedes Wort selbst schreiben oder jede Kampagne selbst erstellen.

Der Klaviyo Marketing Agent plant und erstellt in wenigen Minuten markenkonforme Kampagnen. Er schreibt die Inhalte, wählt die richtige Zielgruppe aus und legt den Zeitpunkt für jeden Versand anhand deiner Echtzeit-Kundendaten fest. Adilsons, eine Hautpflege- und Beauty-Marke, nutzt den Marketing Agent, um seine Zielgruppe auch in Hochphasen aktiv zu halten. Die vom Agent erstellten Kampagnen erzielen eine um 50 % höhere Öffnungsrate und 40 % mehr Umsatz pro Kampagne als frühere manuell erstellte Kampagnen.

Wenn du lieber praktisch arbeitest, kannst du mit Composer die gewünschte Kampagne in natürlicher Sprache beschreiben und das Tool eine startbereite Kampagne für dich erstellen lassen – einschließlich Zielgruppensegmenten und kanalübergreifendem Messaging. Du behältst immer die Kontrolle: Prüfe, optimiere und ergänze deine Markenidentität, bevor etwas veröffentlicht wird.

Kleinere Aufgaben kannst du auch der assistiven KI von Klaviyo anvertrauen, z. B. das Erstellen von Betreffzeilen oder das Anpassen deiner SMS-Texte. So klingt jede Nachricht nach dir, ohne dass du zusätzliche Arbeit damit hast.

Tipp zur BFCM-Checkliste: Aktiviere rechtzeitig die KI-Formularoptimierung, damit du mit einer größeren Liste für dein Marketing ins BFCM-Wochenende startest.

14. Segmentiere deine Zielgruppe nach Käufer*innen

Die Beziehung einer Person zu deiner Marke, die gesuchten Produkte und die Position im Kundenlebenszyklus beeinflussen das Kaufverhalten. Unterschiedliche Inhalte kommen bei unterschiedlichen Zielgruppen und Käufertypen unterschiedlich gut an, also segmentiere deine Listen entsprechend.

„Segmentiere deine alltäglichen Käufer*innen getrennt von Geschenkkäufer*innen und passe dann deine E-Mail-Inhalte entsprechend an – sowohl in Bezug auf das E-Mail-Design für Massenaktionen als auch für automatisierte Flows, einschließlich Post-Purchase“, rät Troy Petrunoff, Retention Marketing Manager bei Every Man Jack.

„Wir versenden bald eine E-Mail- und SMS-Kampagne, in der wir fragen, für wen dieses Jahr Weihnachtsgeschenke gekauft werden. Anschließend setzen wir entsprechende Tags“, fügt Petrunoff hinzu.

Tipp zur Black-Friday-Checkliste: Nutze die Klaviyo-Funktion „Kanal-Affinität“, um herauszufinden, wie du einzelne Kund*innen am besten erreichst, indem du dir ihre tatsächlichen Interaktionen ansiehst. Diese kannst du in Segmenten für Kampagnen oder in bedingten Splits für automatisierte Flows verwenden.

15. Füge einen Kundensupport-Kontaktpunkt für umsatzstarke Kund*innen hinzu

Deine Kund*innen mit dem höchsten Lifetime Value verdienen besondere Aufmerksamkeit und werden die Möglichkeit besonders zu schätzen wissen, während der hektischen Feiertagssaison mit deinem Team zu chatten.

„Füge beispielsweise in dieser Zeit eine Benachrichtigung zu deinem Warenkorbabbruch-Flow für Kund*innen mit hohem und sehr hohem Customer Lifetime Value – oder VIPs, treue Kund*innen usw. – hinzu, die mit dem Bezahlvorgang begonnen, den Kauf aber nicht abgeschlossen haben“, empfiehlt Ash Simpson, CRM Manager bei Elephant Room.

„Dadurch kann dein Sales- oder Kundenservice-Team aufgefordert werden, sich direkt bei diesen VIP-Kund*innen zu melden“, erklärt Simpson. „Benachrichtigungen innerhalb von Flows werden nur selten genutzt, aber sie können einen erheblichen Mehrwert schaffen und im richtigen Kontext extrem hilfreich sein.“

16. Schwimme mit deiner Rabattstrategie gegen den Strom – wenn du dich traust

Auch wenn vielleicht nicht viele Marketer*innen zustimmen, spricht doch einiges gegen hohe Rabatte.

„Gerade an Black Friday kann es verlockend sein, seine Produkte drastisch zu reduzieren“, warnt Steve Chou, Gründer von Bumblebee Linens und MyWifeQuitHerJob.com. „Ein hoher Rabatt kann deiner Rentabilität jedoch mehr schaden, als du denkst.“

Tatsächlich haben laut den BFCM-Daten von Klaviyo für 2024 Rabatte von 10 bis 15 % und 20 bis 25 % sowohl bei Bestellrate als auch Bestellwert besser abgeschnitten als starke Preisnachlässe.

„Deshalb ist beim Anbieten von Gutscheinen und Rabatten Vorsicht geboten – denn sie können einen enormen Einfluss auf deinen Gewinn haben“, erklärt Chou. „Wenn du nicht doppelt so viele Verkäufe wie normalerweise generieren kannst, lohnt sich ein Sale vielleicht nicht unbedingt.“

17. Lege deinen Rückgabeprozess fest

Wenn du deine Rückgaberichtlinie noch nicht festgelegt hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür.

„Viele Marken ignorieren eine wichtige Korrelation – nämlich, dass Verkaufsspitzen auch Retourenspitzen nach sich ziehen und dass ein gutes Management in diesem Bereich über steigende Kosten durch unzufriedene Kund*innen oder steigende Umsätze durch zufriedene Kund*innen entscheiden kann“, betont JP Arnaud-Marquez, Content Marketing Manager bei Loop Returns.

„Wenn du deinen Rückgabeprozess vor dem Ansturm zum Black Friday und Cyber Monday festlegst, kann deine Marke nachhaltig wachsen – und das sorgt für zufriedenere Kund*innen, wenn es am meisten zählt“, erklärt Arnaud-Marquez.

18. Fördere die Kundentreue nach BFCM

Regelmäßige Starbucks-Kund*innen können die Wirksamkeit eines guten Treueprogramms bestätigen. Wenn du aber sowohl Umsatz als auch Kundenbindung steigern möchtest, ist ein Treueprogramm besonders während – und nach – Black Friday und Cyber Monday wichtig.

„Marken, die auch nach der Feiertagssaison die Kundenbindung nicht aus dem Blick verlieren, profitieren von einem höheren CLV und vergrößern ihren Kundenstamm auch noch nach dem saisonalen Anstieg“, sagt Annette Snow, Manager of Partnerships bei Stamped.io.

Snow nennt ein paar Möglichkeiten, wie du während BFCM die Kundentreue nutzen kannst: „Gib neuen Kund*innen einen großzügigen Punktebonus für die Anmeldung zu deinem Treueprogramm, starte vor BFCM ein Empfehlungsprogramm und nimm Punkte-Updates in deine E-Mails auf, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass bestehende Kund*innen in der Feiertagssaison bei dir einkaufen.“

Tipp zur Black-Friday-Checkliste: Optimiere deinen Post-Purchase-Flow für Black Friday, damit Käufer*innen wiederkommen. Versuche, diese E-Mail-Automatisierungen in deine Kundenbindungsstrategie einzubinden:

  1. Information nach dem ersten Kauf vor der Lieferung
  2. Bewertungsanfrage und Einführung in das Empfehlungsprogramm nach der Lieferung
  3. Anfrage zum zweiten Kauf nach der Bewertung

19. Wecke das Interesse von Käufer*innen mit Geschenkleitfäden

Der Geschenkkauf für Freund*innen und Verwandte kann überfordernd sein, besonders wenn es unendlich viele Möglichkeiten gibt. Wenn dein Shop mehrere Produkte anbietet, können Geschenkleitfäden deinen Käufer*innen helfen, schneller eine Entscheidung zu treffen – und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie bei deiner Marke kaufen werden.

„Erstelle Geschenkleitfäden wie ‚5 Geschenke für ihn‘, ‚5 Geschenke für sie‘, ‚Das perfekte Weihnachtsgeschenk‘ usw. und nimm sie in deine kommenden E-Mail- und SMS-Kampagnen auf“, so der Vorschlag von Oliver Allen, CEO von Blade Commerce.

Tipp zur Black-Friday-Checkliste: Versende Geschenkleitfäden per E-Mail und SMS, um Käufer*innen die Entscheidung zu erleichtern und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass unentschlossene Surfer*innen zu Käufer*innen werden.

20. Sende eine Re-Engagement-Kampagne – und lass inaktive Kund*innen ihren eigenen Weg gehen

Die Wochen vor Black Friday und Cyber Monday sind ein guter Zeitpunkt für die Rückgewinnung inaktiver Kund*innen.

„Wahrscheinlich gibt es einen gewissen Anteil deiner Liste, der deine E-Mails derzeit weder öffnet noch anklickt“, sagt Monica Grohne, Klaviyo-Beraterin und Gründerin von Marea Wellness. „Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, sie zu fragen, ob sie weiterhin auf deiner Liste bleiben möchten, und auf den bevorstehenden großen Sale hinzuweisen.“

„Unterdrücke die Personen, die nicht mehr interagieren, und investiere das dadurch eingesparte Geld anderswo“, rät Grohne.

21. Aktualisiere deine E-Mail-Automatisierungen

Deine zentralen E-Mail-Marketing-Automatisierungen (Welcome-Serie, Warenkorb-Erinnerungen, Browsing- und Post-Purchase-Follow-ups usw.) leisten das ganze Jahr über ihren Beitrag, damit du rund um die Uhr weiterhin Geld verdienst, während du an anderen Teilen deiner Marketing- und CRM-Strategie arbeitest.

Auch wenn diese Flows in der Regel wenig Wartung erfordern, ist es sinnvoll, sie sich rund um große Sales-Events wie Black Friday noch einmal genauer anzusehen.

„Achte darauf, eine Version deiner zentralen E-Mail-Flows – z. B. deiner Welcome-E-Mail-Serie und deiner Warenkorbabbruch-E-Mails – mit deinem BFCM-Rabatt zu erstellen, um deinen Sale noch einmal zu betonen“, empfiehlt Magan Le, Senior Email and Lifecycle Marketing Manager bei Bolt.

„So stellst du außerdem sicher, dass du Kund*innen nicht mit mehreren Rabatten verwirrst, die in dieser Zeit nicht gelten“, fügt Le hinzu.

22. Nutze die Gelegenheit zum Testen

„In der allgemeinen Hektik beim Planen, Erstellen und Starten der Kampagnen und Assets für BFCM vergessen viele Marketer*innen oft, dass diese Jahreszeit eine enorme Chance zum Testen und Lernen bietet“, betont Tessa Mu, CEO von Plot. „Dreimal so viel Website-Traffic bedeutet die dreifache Stichprobengröße für A/B-Tests.“

„Nutze diese Woche, um einige Experimente zur Optimierung der Conversion- und Engagement-Raten einzurichten“, empfiehlt Mu. „Es müssen keine großen Änderungen sein – selbst kleine Erkenntnisse (z. B. ‚Eine andere Farbe dieser Schaltfläche führt zu einem Anstieg der E-Mail-Anmeldungen um 10 %‘) können eine exponentielle und messbare Wirkung haben.“

Tipp zur Black-Friday-Checkliste: Erfahre, wie du mit Klaviyo AI deine A/B-Tests und mehr für diesen Black Friday und Cyber Monday optimieren kannst.

23. Pausiere Smart Sending

Klaviyo-Nutzer verlassen sich das ganze Jahr über auf die Smart-Sending-Funktion, um die Anzahl der E-Mails und Textnachrichten zu begrenzen, die Abonnent*innen innerhalb eines festgelegten Zeitraums von ihrer Marke erhalten. Wenn du viele aktive Flows und Kampagnen hast, ist das in der Regel eine gute Möglichkeit, zu verhindern, dass deine Abonnent*innen zu viele Nachrichten auf einmal erhalten.

Am Black-Friday-Wochenende erwarten Abonnent*innen allerdings typischerweise mehr BFCM-E-Mails von E-Commerce-Marken. Es ist ein besonderer Anlass, zu dem du die Funktion möglicherweise deaktivieren kannst.

Kleine Verbesserungen führen zu großen Erfolgen am Black Friday

Black Friday und Cyber Monday können wie ein enormes Unterfangen wirken. Wenn du aber im Voraus planst und dich darauf konzentrierst, im restlichen Jahr das bestmögliche Kundenerlebnis zu schaffen, bist du hervorragend aufgestellt, um deine Verkaufsziele für die Feiertage zu erreichen und zu übertreffen.

Nutze diese Checkliste als Ressource, um noch einmal alle Details deiner BFCM-Marketing-Strategie durchzugehen, und starte dann sorgenfrei in die Feiertagssaison. Und vergiss nicht: Mit einer speziell für B2C entwickelten Plattform wie Klaviyo kannst du deine Daten vereinheitlichen, jede Kundeninteraktion kanalübergreifend personalisieren und in Echtzeit auf Erkenntnisse reagieren – und das alles ohne zusätzliche Komplexität.

Auf dein bisher bestes BFCM-Wochenende – und auf eine treue Kund*innen-Community, die dir auch über 2026 hinaus treu bleibt!

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Alexandra McPeak
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Benj Burke
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