BFCM-Akquise mit langfristigem Wert
Generiert von Klaviyo AI
Der Beitrag erläutert, wie Marken ihre Werbung und Kundenakquise für Black Friday und Cyber Monday anhand eigener Kundendaten, KI und kanalübergreifender Maßnahmen ausrichten können. Im Mittelpunkt stehen wertvolle Kundenbeziehungen statt kurzfristiger Reichweite.
- Wertbasierte Lookalikes: Seed-Zielgruppen sollten langfristigen Kundenwert, wiederholte Käufe und geringe Retourenquoten abbilden.
- Dynamische Creatives: KI-gestützte Tests und Segmentierung ermöglichen schnelle, zielgruppenspezifische Varianten für E-Mail, SMS und weitere Kanäle.
- Plattformspezifische Inhalte: TikTok, Instagram, Facebook und Pinterest erfordern jeweils passende Formate und Creator-Partnerschaften.
2025 sorgte die Cyber Week (Dienstag vor Thanksgiving bis Cyber Monday) weltweit online für 314,9 Milliarden $ Umsatz – nach 298 Milliarden $ im Jahr 2023.
2026 steht viel auf dem Spiel: Wirtschaftlicher Druck zwingt Marken dazu, jeden in das Marketing investierten Euro genau zu prüfen.
Dieser Druck führt zu einem Wandel in der Art und Weise, wie Marken ihre Werbung für Black Friday und Cyber Monday (BFCM) positionieren. Laut dem Klaviyo-Bericht zur Zukunft des Verbraucher-Marketings erwarteten 74 % aller Verbraucher*innen mehr personalisierte Erlebnisse von B2C-Unternehmen. Große Shopping-Events wie Black Friday und Cyber Monday verstärken diese Erwartung weiter.
Gleichzeitig waren bezahlte Anzeigen noch nie so teuer. Während Black Friday und Cyber Monday steigen die Werbekosten sprunghaft an: – Cyber Monday 2024 war der teuerste Tag für Anzeigen auf Meta-Plattformen. Angesichts steigender Kosten für die Kundenakquise und anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit benötigen Marken Strategien, die nicht nur sofortige Aufmerksamkeit erregen, sondern auch langfristige Beziehungen zur richtigen Zielgruppe aufbauen.
Genau deshalb setzen erfolgreiche Marken rund um Black Friday und Cyber Monday heute auf ausgefeilte Strategien für Werbung und Kundenakquise, die weit über simples Zielgruppen-Targeting hinausgehen. Diese Strategien basieren auf echten Kundendaten, wie etwa Online-Verhalten und geäußerten Präferenzen.
Wir zeigen 6 Strategien, die veranschaulichen, wie führende Marken ihre Anzeigen und Kundenakquise in dieser Black-Friday- und Cyber-Monday-Saison überdenken.
1. Lookalike-Zielgruppen für Black Friday und Cyber Monday, die auf Kundendaten basieren
Erinnerst du dich noch daran, als Werbung bedeutete, eine Plakatwand zu buchen und darauf zu hoffen, dass die richtigen Leute daran vorbeifahren? Online-Werbung und Lookalike-Zielgruppen haben dafür gesorgt, dass wir uns nicht mehr so sehr auf den Zufall verlassen müssen.
Lookalike-Zielgruppen sind Personen, die ähnliche Merkmale wie hochwertige Kund*innen haben. Wenn du diese Zielgruppen ansprichst, werden deine Anzeigen mit höherer Wahrscheinlichkeit von den richtigen Personen gesehen – und du erzielst mit deinem Werbebudget mehr.
Aber die Aktivierung dieser Lookalike-Zielgruppen ist nicht einfach. Es bedarf mehr als nur, deine gesamte Kundendatenbank hochzuladen und die Daumen zu drücken. Die Qualität deiner Seed-Zielgruppe entscheidet direkt über die Wahrscheinlichkeit, mit der jemand auf deine Anzeige klickt. Hier sind einige Stellschrauben, an denen du drehen solltest, wenn du dieses Segment zusammenstellst:
Prognostizierter Customer Lifetime Value für das Targeting
Traditionelle Lookalike-Strategien konzentrieren sich häufig auf demografische Informationen oder einmalige Käufer*innen mit hohen Ausgaben. Das wäre, als würdest du bei einem Buch nur den Klappentext lesen – und dabei das Wesentliche verpassen: Die spannende Geschichte, um die es eigentlich geht, bleibt unbeachtet.
Baue deine Seed-Zielgruppen stattdessen anhand von Verhaltensmustern auf, die einen langfristigen Wert signalisieren. Kund*innen, die fünf Käufe à 50,00 € getätigt haben, bieten sehr wahrscheinlich einen höheren Customer Lifetime Value als jene mit einem einzelnen Kauf von über 250,00 €. Das kontinuierliche Kundenengagement der zuerst erwähnten Kund*innen zeigt ein Muster an Markentreue, das es zu reproduzieren gilt.
Erwäge den Einsatz von Predictive Analytics, um mindestens wöchentlich ein Customer-Lifetime-Value-Modell zu erstellen und neu zu trainieren, damit die Genauigkeit steigt. Diese kontinuierliche Optimierung bedeutet, dass sich deine Lookalike-Zielgruppen zusammen mit deinem Unternehmen weiterentwickeln, wobei du saisonale Trends erfassen und in Echtzeit auf sich änderndes Kundenverhalten reagieren kannst.
Wenn du deine hochwertige Seed-Zielgruppe erstellst, schließe Kund*innen mit folgenden Eigenschaften ein:
- Der Betrag ihrer Käufe ist überdurchschnittlich hoch (basierend auf den historischen Daten deiner Marke).
- Es werden im Laufe der Zeit erhebliche Umsätze generiert.
- Die Retourenquote ist sehr gering (wodurch Kund*innen ausgeschlossen werden, die regelmäßig Retouren durchführen und dadurch die Rentabilität beeinträchtigen).
Tipp zur Werbung für Black Friday und Cyber Monday: Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte deine Seed-Zielgruppe mindestens 1.000 Kund*innen umfassen. So entstehen ausreichend Datenpunkte, damit Plattformen wie Instagram und Facebook aussagekräftige Muster ableiten können.
Kanalübergreifende Zielgruppensynchronisierung
Deine Kund*innen leben nicht in einem einzigen digitalen Umfeld – sie scrollen durch TikTok, während sie auf ihren Kaffee warten, checken Instagram in der Mittagspause und stellen Google vor dem Schlafengehen Fragen. Deine Lookalike-Strategie muss ihnen in dieser fragmentierten Landschaft über alle Kanäle hinweg folgen.
Daher solltest du dich nicht auf die Erstellung identischer Lookalike-Zielgruppen auf allen Plattformen beschränken. Jeder Kanal zieht unterschiedliche Zielgruppensegmente mit einem eindeutigen Suchverhalten an. Kund*innen, die dich über TikTok entdeckt haben, haben möglicherweise andere Gewohnheiten als jene, die dich über Google gefunden haben. Erstelle kanalspezifische Lookalike-Zielgruppen anhand von Kundensegmenten, die über jede einzelne Plattform gewonnen wurden.
Für eine echte Omnichannel-Akquisitionsstrategie kannst du deine Offline-Kaufdaten mit deinen Online-Werbeplattformen integrieren. Dazu synchronisierst du Point-of-Sale-Informationen aus dem Ladengeschäft mit deinen digitalen CRM-Kundenprofilen, um während der gesamten Customer Journey deiner Marke besser mit deiner Zielgruppe zu kommunizieren.
Wenn Kund*innen beispielsweise im Geschäft häufig Premiumprodukte kaufen, kannst du für das Online-Targeting ähnliche Käufer*innen mit hohem Wert heranziehen. Dieser einheitliche Ansatz erstellt präzisere Lookalike-Zielgruppen, da er vollständiges Kaufverhalten über alle Kontaktpunkte hinweg erfasst.
2. KI-gestützte Optimierung von Creatives für Black-Friday- und Cyber-Monday-Kampagnen
Werbemüdigkeit tritt während Black Friday und Cyber Monday schneller auf als je zuvor. Was Montag noch wirkt, ist am Mittwoch schon passé. Du musst deine Creatives ständig auffrischen, um relevant zu bleiben.
Traditionelle A/B-Tests sind für den engen Zeitrahmen von Black Friday und Cyber Monday jedoch zu langsam. Bis du genügend Daten gesammelt hast, um die ideale Lösung zu bestimmen, ist der Shopping-Moment bereits vorbei. Genau hier wird KI-gestützte Creative-Optimierung zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
Dynamische Tests von Creatives
KI-Tools können Dutzende kreative Varianten gleichzeitig über mehrere Kanäle hinweg testen und schnell ermitteln, welche Elemente bei unterschiedlichen Zielgruppensegmenten Anklang finden. Anstatt nur zwei Optionen für eine Überschrift zu testen, analysiert KI Kombinationen aus Betreffzeilen, Inhalten und Versandzeitpunkten in Echtzeit.
Mit Klaviyo AI führst du Tests mit mehreren Variablen leichter durch, die ans Licht bringen, welche konkreten kreativen Elemente das Kundenengagement fördern. So könntest du zum Beispiel feststellen, dass Produktbilder vor einem Lifestyle-Hintergrund Studioaufnahmen übertreffen oder dass bestimmte Farbschemata für bestimmte Zielgruppensegmente eine höhere Klickrate auslösen.
Empfängerspezifische Personalisierung von E-Mail und SMS
Segments AI setzt mithilfe von KI dem Rätselraten ein Ende und erstellt deine Segmente für dich.
Wenn deine Daten zum Beispiel Kund*innen identifizieren, die konsequent nachhaltige Produkte kaufen, kann Segments AI sie zu einer Gruppe hinzufügen, die spezifische E-Mails erhält, in denen deine umweltfreundlichen Praktiken hervorgehoben werden. Kund*innen, die normalerweise Premium-Produkte kaufen, können wiederum einem Segment zugeordnet werden, das statt Rabattangeboten Botschaften zu hochwertiger Verarbeitung und Qualität erhält.
Dieser reaktive, datengestützte Ansatz hilft dir, Kampagnen von Anfang an mit mehreren personalisierten Varianten zu starten. Anstatt abzuwarten, was funktioniert, nutzt du vorhandene Kundendaten, um fundierte Entscheidungen zu deinen Creatives zu treffen. Während des engen Zeitrahmens rund um Black Friday und Cyber Monday bedeutet diese proaktive Personalisierungsstrategie, dass du stets unterschiedliche Zielgruppenbedürfnisse erfüllst.
3. Social-Media-Discovery-Strategien für Black Friday und Cyber Monday
Laut dem Klaviyo-Bericht zur Zukunft des Verbraucher-Marketings sind organische soziale Medien der wichtigste Kanal, über den Kund*innen Einzelhandels- und E-Commerce-Marken entdecken. Ganz ohne Frage: Deine Akquisitionsstrategie für Black Friday und Cyber Monday braucht eine starke Social-Media-Präsenz auf mehreren Plattformen.
Doch die Auffindbarkeit zu verbessern, reicht allein nicht aus. Um den Social-Media-Traffic in Verkäufe umzuwandeln, benötigst du unterschiedliche, plattformspezifische Ansätze.
Plattformspezifische Content-Planung vor Black Friday und Cyber Monday
Die Algorithmen sozialer Plattformen belohnen Kontinuität und Engagement. Daher solltest du lange vor dem Ansturm rund um Black Friday und Cyber Monday mit plattformspezifischen Inhalten frühzeitig Aufmerksamkeit aufbauen:
- TikTok: Erstelle Produkt-Teaser hinter den Kulissen und Countdown-Videos, die von der authentischen, ungeschliffenen Ästhetik der Plattform profitieren.
- Instagram: Nutze Stories für zeitkritische Ankündigungen und Reels für Produktdemos, die wichtige Funktionen hervorheben.
- Facebook: Erstelle zielgerichtete Events für exklusive Black-Friday- und Cyber-Monday-Angebote und nutze Gruppen, um Community-Diskussionen rund um anstehende Produkte zu fördern.
- Pinterest: Entwickle saisonale Boards, die deine Produkte in Lifestyle-Kontexten präsentieren und frühe Weihnachtseinkäufer*innen ansprechen.
Wecke frühzeitig Interesse, indem du plattformexklusive Zugangscodes für den Vorverkauf oder Early-Bird-Aktionen anbietest. Das erzeugt ein Gefühl von Dringlichkeit und belohnt deine treuesten Follower*innen, während du wertvolle Zero- und First-Party-Daten generierst.
Plattformübergreifende Creator-Partnerschaften
Unterschiedliche Plattformen ziehen auch deutlich unterschiedliche Zielgruppen an. Identifiziere Creators, deren Follower*innen zu deinen hochwertigen Kundensegmenten passen, und entwickle dann plattformgerechte Modelle der Zusammenarbeit. Zum Beispiel:
- TikTok: Plane von Creators moderierte Livestreams zu Spitzenzeiten an Black Friday und Cyber Monday mit direkten Produktlinks.
- Instagram: Koordiniere Produkteinführungen mit Unboxing-Videos von Influencer*innen.
- Facebook: Arbeite mit Leader*innen in Nischen-Communitys zusammen, um authentische Erfahrungsberichte zu Produkten zu erhalten.
- Pinterest: Arbeite mit Content Creators an kuratierten Geschenkleitfäden zusammen, die deine Produkte vorstellen.
4. Kanalübergreifende Listenerweiterung vor Black Friday und Cyber Monday
Deine Abonnentenliste ist ein Marketing-Asset, das dir gehört und das du unabhängig von Algorithmusänderungen in Social Media oder Schwankungen bei Werbekosten kontrollierst. Die Zeit vor Black Friday und Cyber Monday eignet sich hervorragend, um das gesteigerte Interesse von Verbraucher*innen zu nutzen und deine Listen durch E-Mails und SMS zu erweitern.
Um diesen Moment bestmöglich zu nutzen, musst du verstehen, warum sich Kund*innen für ein Abonnement entscheiden. Dem Klaviyo-Bericht zur Zukunft des Verbraucher-Marketings zufolge sind exklusive Rabatte der Hauptgrund, warum Kund*innen sich für laufende Markenkommunikation anmelden. Sie zählen mehr als personalisierte Empfehlungen oder früher Zugang zu Produkten. Insbesondere in Bezug auf Marken aus dem Einzelhandel und E-Commerce nennen 43 % der Verbraucher*innen exklusive Rabatte als ihre Hauptmotivation für ein Abonnement.
Vielleicht lohnt es sich für dich jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht, für den Ausbau deiner Listen ausschließlich auf Rabatte zu setzen, bevor Black Friday und Cyber Monday überhaupt begonnen haben. In diesem Fall findest du hier einige zusätzliche Strategien, die sich bewährt haben.
Strategische Incentives für die Registrierung von Black-Friday- und Cyber-Monday-Kund*innen
Starte deine Maßnahmen zur Listenerweiterung Monate vor Black Friday und Cyber Monday, wenn die Verbraucherforschung beginnt. Early-Access-Incentives schaffen einen hochwertigen Austausch: Kund*innen geben ihre Kontaktdaten an und erhalten dafür zuerst Zugriff auf Artikel in limitierter Stückzahl oder zeitlich begrenzte Angebote.
Neben einfachen Anmeldeformularen erfassen interaktive Elemente wie Produktfinder und Stil-Quiz sowohl Kontaktdaten als auch wertvolle Präferenzdaten. Beispielsweise könnte eine Beauty-Marke ein Quiz zur Geschenksuche für das Weihnachtsfest anbieten, das Produkte empfiehlt und gleichzeitig Informationen zu Hauttyp, Duftpräferenz und Budgetspanne abfragt.
Diese Interaktionen sind die Grundlage für eine sofortige, automatisierte Kundensegmentierung. Wenn Kund*innen über deine Seite für Geschenktipps unter 50 € statt über die Seite mit dem Geschenkleitfaden für Luxusartikel zu Abonnent*innen werden, ist dies ein wertvoller Hinweis zu Kaufabsichten und Preisbewusstsein.
Akquisestrategien, die speziell für Mobilgeräte optimiert wurden
Da laut unserem Bericht zur Zukunft des Verbraucher-Marketings inzwischen 53 % der Verbraucher*innen Einzelhandelskäufe auf mobilen Websites tätigen, sollte deine Strategie zur Listenerweiterung mobile Erlebnisse in den Mittelpunkt rücken. Formulare sollten für die mobile Nutzung optimiert sein, möglichst wenige Felder enthalten und sich mit nur einem Tippen absenden lassen.
Auch im stationären Handel gibt es Möglichkeiten, mobile Kontaktlisten aufzubauen. QR-Codes auf Verpackungen, Belegen und Schaufensterauslagen im Laden schaffen nahtlose Übergänge vom Offline-Stöbern zum Online-Kundenengagement. Jeder Code verlinkt auf eine spezifische Landingpage, die auf die Produktkategorie zugeschnitten ist, und erfasst so sowohl Kontext als auch Kontaktinformationen.
Verbinde diese Akquisitions-Kontaktpunkte mit deinem CRM, damit du nachverfolgen kannst, welche Akquisitionsformen im Zeitverlauf nicht nur die meisten Abonnent*innen, sondern auch die wertvollsten Kund*innen liefern.
5. Einheitliches kanalübergreifendes Remarketing während Black Friday und Cyber Monday
Laut unserem Bericht zur Zukunft des Verbraucher-Marketings ist der Hauptgrund für den Warenkorbabbruch, dass Shopper*innen an anderer Stelle einen besseren Preis finden. Dieses Verhalten verstärkt sich rund um Black Friday und Cyber Monday, wenn die Schnäppchenjagd ihren jährlichen Höhepunkt erreicht und Verbraucher*innen gleichzeitig Dutzende Browser-Tabs geöffnet haben.
Anstatt diese Abbrüche als unvermeidliches Verhalten beim Feiertagseinkauf hinzunehmen, schafft ein einheitliches kanalübergreifendes Remarketing mehrere Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zurückzugewinnen und den Kauf abzuschließen.
Koordinierte Remarketing-Sequenzen
Viele Marken senden eine einzelne E-Mail zum Warenkorbabbruch und betrachten die Angelegenheit damit als abgeschlossen. Top-erfolgreiche Kampagnen zu Black Friday und Cyber Monday erstellen jedoch Remarketing-Sequenzen, die logisch kanalübergreifend aufgebaut sind. Eine Warenkorbabbruch-Sequenz kann zum Beispiel mit einer Push-Benachrichtigung beginnen, gefolgt von einer E-Mail, die die begrenzte Verfügbarkeit des Artikels hervorhebt, und mit einer SMS- oder WhatsApp-Nachricht enden, die ein zeitkritisches Angebot enthält.
Während Black Friday und Cyber Monday muss das Standard-Timing für Remarketing angepasst werden. So könntest du beispielsweise den Zeitraum zwischen Warenkorbabbruch und deiner ersten Nachricht zur Wiederaufnahme des Kaufs von 24 Stunden auf 2–4 Stunden verkürzen, um Käufer*innen zu erreichen, solange sie noch in Kauflaune sind.
Personalisierte Nachrichten zur Wiederaufnahme des Kaufs nach einem Warenkorbabbruch
Erstelle extrem personalisierte Nachrichten zur Wiederaufnahme des Kaufs nach einem Warenkorbabbruch, indem du den Browserverlauf, frühere Käufe und das Kundenengagement-Muster berücksichtigst.
Zum Beispiel können wiederkehrende Kund*innen, die zuvor Laufschuhe gekauft haben und sich gerade Laufjacken ansehen, Nachrichten erhalten, die betonen, wie die nicht erworbene Jacke zur vorhandenen Ausrüstung passt oder die Laufleistung im Winter verbessert.
Dieser personalisierte Ansatz erfüllt die Erwartungen von 66 % der Verbraucher*innen, dass Marken ihnen das Gefühl geben sollten, wertgeschätzt und verstanden zu werden, so unser Bericht zur Zukunft des Verbraucher-Marketings. Während Black Friday und Cyber Monday, wenn Verbraucher*innen vor einer überwältigenden Auswahl stehen, stellt das Gefühl der Anerkennung ein bedeutungsvolles Differenzierungsmerkmal dar und sorgt letztlich für eine langfristige Kundenbeziehung.
6. Post-Purchase-Wertmaximierung nach Black Friday und Cyber Monday
Das Black-Friday-und Cyber-Monday-Wochenende vergeht wie im Flug, aber die Kund*innen, die du in dieser Zeit gewinnst, erzeugen langfristig einen Wert, der weit über ihren ersten Kauf zum reduzierten Preis hinausgeht. Während die meisten Marken Ressourcen in die Akquise stecken, konzentrieren sich diejenigen, die wirklich von Black Friday und Cyber Monday profitieren zudem darauf, was nach der Bestellbestätigung passiert.
Die Marken mit der besten Performance erfassen nicht nur den an Black Friday und Cyber Monday generierten Umsatz. Sie messen außerdem Kundenbindungsraten und Unterschiede beim Customer Lifetime Value zwischen den durch Black Friday und Cyber Monday gewonnenen Kund*innen und den regulären Kund*innen.
Hier sind ein paar Strategien, mit denen du diese Metriken im Anschluss an Black Friday und Cyber Monday und im Hinblick auf einen langfristigen Kundenwert beeinflussen kannst.
Spezialisierte Follow-up-Automatisierungen für Black Friday und Cyber Monday
Kund*innen von Black Friday und Cyber Monday gelangen oft über substanzielle Rabatte zu dir und wissen möglicherweise wenig über die Geschichte deiner Marke. Daher sind möglicherweise spezialisierte Automatisierungs-Sequenzen erforderlich, um aus ihnen wiederkehrende Kund*innen zu machen. Dazu geben wir folgende Empfehlungen:
- Erstelle dedizierte Post-Purchase-Flows. Diese sollten den Kontext des Weihnachtseinkaufs aufgreifen und gleichzeitig nach und nach deine Markenwerte und Produktvorteile vorstellen. Eine nachhaltige Bekleidungsmarke könnte zum Beispiel zunächst die Aufmerksamkeit auf Produktqualität und Pflegehinweise lenken, bevor sie nach und nach ihre ethischen Herstellungspraktiken und die Materialbeschaffung vorstellt.
- Sei proaktiv bei lieferbezogenen Updates. Bestellbestätigungen und Versand-Updates sind entscheidende Kontaktpunkte, um entsprechende Erwartungen zu setzen. Während Black Friday und Cyber Monday, wenn sich Lieferziele nicht immer einhalten lassen, kann Kommunikation über realistische Lieferfenster eine Überlastung des Supports verhindern und Vertrauen bei neuen Kund*innen aufbauen.
- Fördere benutzergenerierte Inhalte durch Post-Purchase-Prompts. Eine einfache Bitte an Kund*innen, Fotos ihrer neuen Einkäufe zu teilen, kann während der Hochsaison für den Feiertagseinkauf wertvollen Social Proof erzeugen. Laut unserem Bericht zur Zukunft des Verbraucher-Marketings sind Kundenbewertungen und Feedback die einflussreichsten Faktoren, wenn Verbraucher*innen erste Käufe tätigen – sogar noch mehr als Preise oder Rabatte.
Neukundenangebote für das neue Jahr
Black Friday und Cyber Monday sind deine beste Chance, das Umsatzwachstum bis ins neue Jahr hinein zu steigern. Erstelle Segmente für deine wertvollsten Black-Friday- und Cyber-Monday-Kund*innen, d. h. Personen, die mehrere Käufe getätigt oder am meisten ausgegeben haben, und erstelle personalisierte Angebote mit einem Ablaufdatum im 1. Quartal.
Analysiere Produktnutzungsmuster und den Browserverlauf, um logische Anschlusskäufe zu empfehlen. Wenn Kund*innen während Black Friday und Cyber Monday eine Kaffeemaschine gekauft haben, solltest du mit speziell kuratierten Angeboten für Kaffeebohnen oder Zubehör nachfassen und so ganz natürlich zu weiterem Kundenengagement überleiten.
Optimierte Anzeigenstrategie für Black Friday und Cyber Monday mit einem B2C CRM
Der Unterschied zwischen guter und außergewöhnlicher Performance an Black Friday und Cyber Monday lässt sich nicht auf höhere Rabatte oder auffälligere Werbeaktionen zurückführen. Es geht darum, eine einheitliche, datengestützte Strategie zu entwickeln, die alle Kundenkontaktpunkte miteinander verbindet.
Die Marken, die in dieser Saison an Black Friday und Cyber Monday rekordverdächtige Ergebnisse erzielen, sind jene, die über eine einheitliche Vision ihrer Kund*innen über Marketing, Service und Commerce hinweg verfügen. Und genau das liefert Klaviyo B2C CRM.
Da die Erwartungen von Konsument*innen weiter steigen und der wirtschaftliche Druck Effizienz verlangt, hängt der Erfolg von mehr als isolierten Punktlösungen ab. Vielmehr wird eine Kundendatenplattform benötigt, die fragmentierte Interaktionen in zusammenhängende und langfristige Beziehungen verwandelt – weit über den Hype an Black Friday und Cyber Monday hinaus.
Smarte digitale Kundenerlebnisse mit Klaviyo, dem CRM für B2C
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