Die Wochen vor Weihnachten gehören zur geschäftigsten Zeit des Jahres und zahlreiche Marken bemühen sich gleichzeitig um die Aufmerksamkeit ihrer Kund*innen. Ein digitaler Adventskalender kann während der gesamten Adventszeit immer wieder einen neuen Anreiz zur Interaktion schaffen und so die Kundenbindung stärken. In diesem Artikel findest du konkrete Ideen für die inhaltliche Gestaltung und erfährst, wie du deinen Adventskalender planst und Klaviyo gezielt nutzen kannst, um ihn in deine Marketing-Strategie zu integrieren.
So profitiert dein Shop von einem digitalen Adventskalender
Strategisch eingesetzt kann ein digitaler Adventskalender über die saisonale Marketing-Aktion hinaus dazu beitragen, deine Kontaktliste auszubauen. Gerade im Dezember, wenn besonders viele potenzielle Kund*innen online nach Produkten und Geschenken suchen, kann die Aussicht auf 24 Tage voller Überraschungen zusätzlich dazu motivieren, sich für deine E-Mail- oder SMS-Liste anzumelden.
Damit unterscheidet sich der Adventskalender von Maßnahmen wie Black-Friday-Newslettern und Cyber-Monday-Kampagnen: Während hier meist hohe Rabatte und zeitlich begrenzte Angebote im Mittelpunkt stehen, sorgen die wechselnden Inhalte und Angebote des Adventskalenders für regelmäßige Touchpoints. Sie geben bestehenden Kund*innen täglich einen Grund, mit deiner Marke zu interagieren, und helfen dir so, bis zum Jahresende präsent zu bleiben.
Welche digitale Adventskalender-Variante passt zu deinem Shop?
Bei der Planung eines digitalen Adventskalenders sind zunächst zwei Entscheidungen zu treffen: das Format und die Inhalte, die sich hinter den einzelnen Türchen verstecken. Im folgenden Abschnitt geht es um Ersteres.
E-Mail-Adventskalender
Ein E-Mail-Adventskalender ist die wohl unkomplizierteste Variante und eignet sich sowohl für umfangreiche als auch für kleinere Kontaktlisten. Jeden Tag im Advent erhalten Abonnent*innen eine automatisierte E-Mail mit dem aktuellen Türchen. Gleichzeitig kannst du wie bei einem klassischen Newsletter anhand von KPIs wie Öffnungs- und Klickrate nachvollziehen, wie deine Inhalte ankommen, und die Performance messen.
WhatsApp-Adventskalender
Eine weitere Möglichkeit ist, die einzelnen Türchen des Adventskalenders direkt über WhatsApp zu versenden. Dabei erhalten Abonnent*innen täglich eine Nachricht mit dem jeweiligen Inhalt oder einem Link zum aktuellen Türchen. Durch die direkte Ansprache kann WhatsApp zusätzlich dazu beitragen, das Engagement während der Vorweihnachtszeit zu fördern. Für den Versand von WhatsApp-Nachrichten empfiehlt es sich, eine separate Einwilligung einzuholen, auch wenn bereits eine Anmeldung für den E-Mail-Verteiler vorliegt. Mehr zur konkreten Umsetzung erfährst du in unserem Leitfaden zum WhatsApp-Adventskalender.
Adventskalender mit externem Frontend
Für einen interaktiven Adventskalender kann ein Drittanbieter-Tool die visuelle Benutzeroberfläche mit den einzelnen Türchen bereitstellen, während Klaviyo im Hintergrund die Datenverarbeitung und Automatisierung übernimmt. Jede Interaktion, etwa das Öffnen eines Türchens, die Antwort auf eine Quizfrage oder das Absenden eines Formulars, wird in Echtzeit als Ereignis oder Profilaktualisierung an Klaviyo übermittelt, wodurch ein vorab eingerichteter automatisierter Flow ausgelöst wird.
Öffnet z. B. jemand am 6. Dezember das Türchen, hinter dem sich 20 % Rabatt auf ein beliebtes Serum verstecken, wird der Klick als Ereignis an Klaviyo übermittelt und dem jeweiligen Profil zugeordnet. Daraufhin wird der entsprechende Flow ausgelöst: Klaviyo generiert einen individuellen Gutscheincode zur einmaligen Nutzung und versendet ihn umgehend per E-Mail oder über WhatsApp (bei entsprechender Einwilligung). Auch die spätere Einlösung des Codes lässt sich in Klaviyo nachverfolgen. Das Drittanbieter-Tool stellt also lediglich das Frontend bereit und erfasst die Interaktion, während Klaviyo alle nachgelagerten Prozesse übernimmt. Für die Umsetzung eines solchen Frontends kommen z. B. Typeform, Kickoff Labs oder Unbounced infrage.
24 Ideen für deinen Adventskalender am Beispiel einer Beauty-Marke
Welche Überraschungen sich konkret hinter den einzelnen Türchen verstecken könnten, zeigt das folgende Beispiel einer fiktiven Beauty-Marke. Je nach Sortiment, Zielgruppe und Marketing-Strategie kannst du einzelne Ideen übernehmen, kombinieren und an dein Angebot anpassen.
- Gewinnspiel: Gewinne eines von fünf Adventskalender-Sets
- 20 % Rabatt auf das meistverkaufte Serum
- Exklusiver Rabattcode für ein Produkt aus den gespeicherten Favoriten
- Kostenlose Duftprobe zur nächsten Bestellung
- Kostenloser Versand für 24 Stunden
- Nikolaus-Special: kostenloses Mini-Geschenk zu jeder Bestellung am 6. Dezember
- 3-für-2-Aktion: Kaufe zwei Lippenstifte und erhalte den dritten gratis
- Kostenloses Mini-Reiseset ab einem Bestellwert von 40 €
- 15 % Rabatt auf alle Gesichtspflege-Produkte
- Rabattcode für Geschenksets, um deine Liebsten zu überraschen
- Exklusiver Vorabzugang zu einem neuen Produkt
- Kostenlose Geschenkverpackung ab einem Bestellwert von 30 €
- Doppelte Treuepunkte für 48 Stunden
- Exklusiver Rabattcode nur für WhatsApp-Abonnent*innen
- Kostenlose Beauty-Beratung über Live-Chat
- Kostenloses Bonusprodukt ab drei Produkten im Warenkorb
- Flash Sale: 25 % Rabatt auf ausgewählte Produkte für drei Stunden
- Rabattcode für die meistbesuchte Produktkategorie auf Basis des Surfverhaltens
- Exklusiver Rabattcode für neue Abonnent*innen
- Bundle-Angebot: Hautpflege-Set zum Vorteilspreis
- 1-€-Spende pro Bestellung an eine gemeinnützige Organisation
- Exklusiver Einblick in die Frühjahrskollektion
- Rabattcode für Produkte, die im Warenkorb zurückgelassen wurden
- Heiligabend-Special: der höchste Rabatt des gesamten Adventskalenders
Neun Ideen für die Automatisierung und Personalisierung bei der Umsetzung eines digitalen Adventskalenders
Neben den Inhalten spielt natürlich auch die technische und strategische Umsetzung eine wichtige Rolle. Die folgenden neun Ideen sollen verdeutlichen, wie Automatisierung und Personalisierung für unterschiedliche Ziele eingesetzt werden können und wie die einzelnen Ansätze funktionieren.
Bewerbung und Anmeldung für den digitalen Adventskalender
Ein Pop-up- oder eingebettetes Anmeldeformular auf der Website macht Besucher*innen auf den digitalen Adventskalender aufmerksam und bietet ihnen die Möglichkeit, sich direkt dafür anzumelden. Ein zusätzlicher Anreiz kann die Registrierung attraktiver machen. Für die Einwilligung empfiehlt sich das Double Opt-in-Verfahren, bei dem Abonnent*innen ihre Anmeldung über einen Link noch einmal bestätigen. Wichtig ist außerdem, die Anmeldung gezielt für den Adventskalender einzurichten und die Kontakte in einer eigenen Liste bzw. einem eigenen Segment zu erfassen, statt automatisch allen Newsletter-Abonnent*innen tägliche Nachrichten zu senden. So beschränkst du den Versand auf Personen, die sich ausdrücklich für den Adventskalender angemeldet haben.
Um möglichst viele potenzielle Kund*innen zu erreichen, sollte der Adventskalender bereits vor dem ersten Advent kanalübergreifend beworben werden, etwa über die Website, E-Mail, WhatsApp, SMS oder Push-Benachrichtigungen. Mit den Web-Formularen von Klaviyo kannst du passende Anmeldeformulare erstellen und gezielt ausspielen.
Gewinnspiele für zusätzliche Reichweite
Ein Gewinnspiel als Teil des digitalen Adventskalenders kann dazu beitragen, über die bestehende Zielgruppe hinaus auf deine Marke aufmerksam zu machen und neue Kontakte für die weitere Marketing-Kommunikation zu gewinnen, sofern die entsprechenden Einwilligungen vorliegen. Für eine transparente Durchführung sind klare und leicht zugängliche Teilnahmebedingungen sowie eine Prüfung durch die zuständige Rechts- oder Compliance-Abteilung dringend zu empfehlen.
Hinweis
Die in diesem Leitfaden bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Rechtsberatung dar. Klaviyo empfiehlt allen seinen Kunden und allen E-Commerce-Händlern, sich zur Einhaltung der DSGVO rechtlich beraten zu lassen.
Neue Kontakte dank Empfehlungen
Eine Empfehlungsaktion lässt sich ebenfalls in den digitalen Adventskalender einbauen und kann zur Gewinnung neuer Kontakte beitragen. Dabei erhalten bestehende Abonnent*innen nach dem Öffnen eines Türchens einen individuellen Empfehlungslink oder -code, den sie mit Freund*innen und Bekannten teilen können. Meldet sich eine neue Person auf diese Weise an, erhalten beide Seiten einen kleinen Anreiz, z. B. einen Rabattcode oder ein Geschenk. So wird die bestehende Community gezielt in die Kontaktgewinnung eingebunden, ohne zusätzliches Werbebudget einzusetzen.
Geschenkefinder: das perfekte Geschenk für Freund*innen und Familie
Hinter einem der Türchen kann sich ein interaktiver Geschenkefinder verbergen, der Abonnent*innen bei der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk für andere unterstützt. Statt nach den eigenen Vorlieben zu fragen, dreht sich das kurze Quiz in diesem Fall um Fragen wie „Was schenkst du deiner besten Freundin?“ oder um Interessen und Stil der Person, für die das Geschenk bestimmt ist.
Die Antworten werden im Profil der Abonnent*innen gespeichert und können anschließend als Grundlage für die Personalisierung weiterer Nachrichten dienen. So lässt sich z. B. eine E-Mail mit Geschenkempfehlungen versenden, die zu den zuvor eingetragenen Angaben passen.
Rabattaktionen nach Interessen-Segmenten
Klick- und Surf-Daten geben Aufschluss über die Interessen von Abonnent*innen und können als Grundlage für die Zuordnung zu passenden Segmenten dienen. Wer sich z. B. wiederholt Hautpflegeprodukte ansieht oder entsprechende Links anklickt, erhält so im Rahmen des digitalen Adventskalenders einen gezielten Rabatt für diese Produktkategorie statt eines allgemeinen Angebots für das gesamte Sortiment. Wie Surf- und Engagement-Daten für die Segmentierung genutzt werden können, veranschaulicht das folgende Beispiel aus der Praxis.
Wie Jean&Len mit gezielter Segmentierung Öffnungs- und Conversion-Rate steigerte
Die deutsche Marke für Körperpflegeprodukte Jean&Len nutzt in ihrem Online-Shop Tags hinter Bildern, CTAs und Links, um anhand des Surfverhaltens mehr über die Interessen ihrer Kund*innen zu erfahren. Die dadurch gewonnenen Informationen fließen anschließend in die jeweiligen Profile ein. Zusätzlich unterteilt die Marke ihre Abonnentenliste anhand von Aktualität und Aktivitätshäufigkeit in drei Engagement-Stufen (Gold, Silber und Bronze) und passt Häufigkeit und Inhalte ihrer Kampagnen entsprechend an.

Seit der Einführung dieser Segmentierungsstrategie ist die durchschnittliche Öffnungsrate von E-Mails um 185 % gestiegen und liegt nun bei 46,5 %. Neue Kontakte durchlaufen außerdem zunächst die Welcome-Serie von Jean&Len, bevor sie Newsletter und Werbeaktionen erhalten. Dadurch konnte die Marke eine Conversion-Rate von 17,8 % erzielen. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, lies unsere Erfolgsstory von Jean&Len.
Exklusive Adventsaktionen über WhatsApp
Auch wenn der digitale Adventskalender hauptsächlich über E-Mail oder ein externes Frontend ausgespielt wird, lassen sich einzelne Türchen gezielt für das WhatsApp-Marketing nutzen. Am Nikolaustag oder am dritten Adventssonntag kann sich hinter dem Türchen z. B. ein exklusives Angebot für WhatsApp-Abonnent*innen verstecken. Auf diese Weise können Marken erste Kontakte für den Kanal gewinnen oder ihre bestehende WhatsApp-Liste erweitern, ohne gleich den gesamten Adventskalender über WhatsApp umzusetzen. Dabei empfiehlt es sich, eine separate Einwilligung einzuholen, unabhängig davon, ob bereits eine Einwilligung für E-Mail-Marketing vorliegt.
Adventskalender als Tool für Kundenrückgewinnung
Ein digitaler Adventskalender kann gezielt zur Kundenrückgewinnung eingesetzt werden. Inaktive Abonnent*innen können hierfür als eigenes Segment angesprochen und eingeladen werden, sich für den Adventskalender anzumelden. Statt mit einer einzigen Rückgewinnungs-E-Mail neues Interesse zu wecken, bietet der Kalender mit täglich neuen Türchen über mehrere Wochen hinweg konkrete Anlässe, um erneut mit der Marke zu interagieren.
Dabei kann es sinnvoll sein, den Einstieg für dieses Segment anders zu gestalten als für aktive Abonnent*innen, etwa mit einem stärkeren Anreiz zur Anmeldung. Da inaktive Kontakte E-Mails bereits seltener öffnen, ist eine überzeugende Betreffzeile besonders wichtig.
Zeitlich begrenzte Angebote vor Heiligabend
In den letzten Tagen vor Heiligabend können zeitlich begrenzte Angebote einen zusätzlichen Kaufanreiz schaffen. Hinter einem der Türchen zwischen dem 20. und 24. Dezember kann z. B. ein Rabatt stecken, der nur bis Heiligabend gilt. Eine begleitende Weihnachtsmail macht auf das nahende Ende aufmerksam, während sich SMS-Marketing für kurzfristige Erinnerungen eignet: Eine SMS kurz vor Ablauf des Angebots erreicht Abonnent*innen besonders direkt und kann noch einmal auf die verbleibende Zeit hinweisen. Auch für den SMS-Versand empfiehlt es sich, die entsprechende Einwilligung einzuholen.
Erinnerung für noch ungeöffnete Türchen
Im vollen Posteingang während der Vorweihnachtszeit gehen E-Mails leicht unter. Über automatisierte Flows kannst du deshalb einige Stunden nach der täglichen Adventsnachricht gezielt Abonnent*innen erinnern, die diese noch nicht geöffnet oder angeklickt haben. So erhalten sie eine zweite Gelegenheit, das aktuelle Türchen zu öffnen, bevor ein darin enthaltenes Angebot abläuft. Dabei wird die Erinnerung nicht als separate Kampagne eingerichtet, sondern als bedingter Schritt in den täglichen Flow integriert: Anhand des Öffnungs- und Klickverhaltens entscheidet Klaviyo automatisch, wer die zusätzliche Nachricht erhält. So machst du noch einmal auf das Türchen aufmerksam, ohne bereits aktive Abonnent*innen erneut anzusprechen.
So setzt du deinen digitalen Adventskalender Schritt für Schritt um
Nachdem wir nun verschiedene Formate und Ideen für digitale Adventskalender vorgestellt haben, geht es jetzt um die konkrete Umsetzung. Die folgenden fünf Schritte zeigen dir, wie du deinen Adventskalender planst, Klaviyo richtig einbindest und alles für den Start am 1. Dezember vorbereitest.
1. Schritt: Wahl des Formats und Einrichtung der Landingpage
Entscheide zunächst, ob du deinen Adventskalender per E-Mail, WhatsApp oder über eine Landingpage/Microsite ausspielen möchtest. Für einen reinen E-Mail- oder WhatsApp-Adventskalender kannst du direkt mit dem nächsten Schritt fortfahren. Möchtest du jedoch eine eigene Landingpage oder Microsite gestalten, registriere dich zunächst bei einem Drittanbieter wie Typeform, Kickoff Labs oder Unbounce und erstelle dort die visuelle Oberfläche mit den einzelnen Türchen. Anschließend verbindest du das Tool mit Klaviyo. So werden die erfassten Interaktionen an Klaviyo übermittelt und lösen dort die entsprechenden automatisierten Flows aus.
2. Schritt: Einrichtung des Anmeldeformulars und des Flows in Klaviyo
Mit Klaviyo kannst du das Formular zur Anmeldung für den Adventskalender erstellen und entweder als Pop-up-Fenster anzeigen oder direkt in deine Website einbetten. Richte dann den automatisierten Flow ein, über den jeden Tag die entsprechende Nachricht ausgespielt wird. So erfolgt der tägliche Versand im Rahmen der Marketing-Automation automatisch und muss nicht über einzelne, vorab geplante Kampagnen aufgesetzt werden. Bei Bedarf kannst du außerdem individuelle Gutscheincodes zur einmaligen Nutzung pro Empfänger*in einrichten.
Definiere anschließend Segmente für neue, bestehende und inaktive Abonnent*innen. So kannst du die verschiedenen Gruppen gezielt ansprechen und den Einstieg in den Adventskalender oder die Inhalte besser anpassen.
3. Schritt: Planung mit ausreichend Vorlauf
Beginne idealerweise bereits im Oktober mit der Vorbereitung, damit genügend Zeit für die Erstellung, Abstimmung und technische Umsetzung bleibt. Die folgenden drei Phasen bieten eine gute Orientierung:
- Planungsphase: Inhalte und Angebote für alle 24 Türchen planen und erstellen.
- Prüfungs- und Umsetzungsphase: Falls ein Gewinnspiel vorgesehen ist, Teilnahmebedingungen vorbereiten und idealerweise von der zuständigen Rechts- oder Compliance-Abteilung prüfen lassen.
- Finale Testphase: Den gesamten Flow von der Anmeldung bis zum Senden der einzelnen Nachrichten testen und sicherstellen, dass Links, Gutscheincodes und weitere Elemente wie vorgesehen funktionieren.
So bleibt vor dem Start noch genügend Zeit, um mögliche Fehler zu beheben.
4. Schritt: Inhaltliche Zusammenstellung der 24 Türchen
Für einen abwechslungsreichen Adventskalender sind nicht 24 unterschiedliche Ideen nötig. Wähle stattdessen drei bis vier Formate aus und setze diese an mehreren Tagen mit wechselnden Inhalten oder Angeboten ein. So können sich Rabattaktionen, Gewinnspiele oder exklusiver Content im Laufe der 24 Tage wiederholen.
Aufwendigere oder einmalige Ideen solltest du gezielt für besondere Termine wie Nikolaus, den dritten Advent oder Heiligabend einplanen. Mit einem E-Mail-Marketing-Kalender behältst du den Überblick über die Inhalte der einzelnen Türchen und sorgst für einen ausgewogenen Mix im Laufe der gesamten Adventszeit.
5. Schritt: Checkliste vor dem Launch
Damit dein Adventskalender rechtzeitig zum 1. Dezember einsatzbereit ist, haben wir dir abschließend eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten zusammengestellt:
- Double Opt-in: Ist das Double Opt-in für die Anmeldung eingerichtet und funktioniert?
- Teilnahmebedingungen: Wurden die Teilnahmebedingungen für ein geplantes Gewinnspiel von der Rechts- oder Compliance-Abteilung geprüft?
- Segmentierung: Sind die Segmente für neue, bestehende und inaktive Abonnent*innen korrekt definiert?
- Flow: Wurde der gesamte Flow einschließlich des Erinnerungsschritts von Anfang bis Ende getestet?
- WhatsApp: Liegt bei einer Einbindung von WhatsApp eine separate Einwilligung für diesen Kanal vor?
- Landingpage (falls vorhanden): Ist die externe Landingpage mit Klaviyo verbunden und funktioniert die Datenübertragung?
Alle Punkte geprüft? Dann sind die wichtigsten technischen und organisatorischen Vorbereitungen für deinen digitalen Adventskalender abgeschlossen. Klaviyo unterstützt dich bei der effizienten Umsetzung und gezielten Personalisierung, damit du deine Kundenbindung in der Vorweihnachtszeit fördern kannst.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich ein digitaler Adventskalender auch für kleinere Online-Shops?
Ja, auf jeden Fall. Auch mit begrenzten Ressourcen lässt sich ein digitaler Adventskalender umsetzen, indem du einige Ideen auswählst und diese variierst und wiederholst. Das grundlegende Prinzip bleibt gleich: Interessierte melden sich für den Adventskalender an und erhalten die täglichen Inhalte anschließend über einen automatisierten Flow.
Wie viele Türchen sollte ein Adventskalender für E-Commerce umfassen?
Traditionell enthält ein Adventskalender 24 Türchen, eines für jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember. Dafür sind allerdings nicht 24 unterschiedliche Ideen erforderlich. Wie du verschiedene Formate sinnvoll über die 24 Tage verteilst, erfährst du im Abschnitt zur inhaltlichen Zusammenstellung der Türchen.
Wie kann ich den Erfolg eines digitalen Adventskalenders messen?
Ob ein digitaler Adventskalender erfolgreich ist, lässt sich anhand verschiedener Metriken beurteilen, u. a. anhand der Antwortrate auf das Anmeldeformular sowie der Öffnungs- und Klickraten der Nachrichten im Adventskalender-Flow. Sie machen deutlich, wie viele Interessierte sich anmelden und wie aktiv Abonnent*innen anschließend mit den täglichen Inhalten interagieren.



