Neben E-Mail, SMS und Push kannst du mit der Kanal-Affinität in Klaviyo jetzt auch WhatsApp als bevorzugten Kanal vorhersagen. Mithilfe von Klaviyo AI (K:AI) liefert dir die Kanal-Affinität ein datengestütztes Signal, über welchen Kanal deine Kund*innen am wahrscheinlichsten interagieren.
Das Ratespiel um den richtigen Kanal kostet dich Conversions
Deine Kund*innen nutzen nicht nur einen einzigen Kanal. Sie werfen auf dem Weg zur Arbeit einen Blick in ihre E-Mails, tippen sich in der Mittagspause durch ihre SMS und beantworten nach Feierabend auf dem Sofa WhatsApp-Nachrichten. Die Vorlieben der einzelnen Kund*innen ändern sich dabei je nach Nachrichtentyp, Tageszeit und sogar je nach Marke.
Angesichts dieser Dynamik sind statische Routing-Regeln nicht mehr ideal. Wenn du mit einer Regel SMS pauschal an alle Abonnent*innen sendest, bleibt unberücksichtigt, ob die Empfänger*innen Textnachrichten überhaupt öffnen oder ob sie vielleicht lieber auf anderem Wege von dir hören würden.
Die Folgen sind vorhersehbar: Nachrichten treffen über den falschen Kanal ein, die Öffnungsrate sinkt und die Abonnent*innen verlieren das Interesse oder melden sich sogar ab. Eine ungünstige Kanalwahl bedeutet nicht nur, dass deine Nachricht ins Leere läuft. Sie untergräbt auch das Vertrauen, das du über Monate hinweg aufgebaut hast. Wenn die Nachricht zeitkritisch war, beispielsweise bei einer Preisreduzierung, einem „Wieder auf Lager“-Hinweis oder einem zeitlich begrenzten Angebot, schließt sich das Conversion-Fenster, bevor du eine zweite Chance erhältst.
Einen Kanal auszuwählen und sich darauf festzulegen, ist allerdings auch keine Lösung. Deine Kund*innen sind in verschiedenen Kanälen unterwegs. Wenn du deinen Umsatz maximieren willst, musst du mehrere Nachrichten über mehrere Kanäle versenden. Die eigentliche Frage ist, wo du anfangen sollst und welche Kanäle du für Follow-ups nutzen solltest.
Neu: Kanal-Affinität jetzt mit WhatsApp
Mit der Kanal-Affinität kannst du für jede*n Kund*in vorhersagen, über welchen Kanal du das beste Engagement erzielst. Die Vorhersage basiert auf dem bisherigen Verhalten und den Präferenzen deiner Kund*innen. Das Ergebnis wird in jedem Kundenprofil gespeichert, damit Nachrichten dynamisch dorthin geleitet werden können, wo eine Conversion am wahrscheinlichsten ist. Jetzt steht neben E-Mail, SMS und Push auch WhatsApp als Kanal für die Prognose zur Verfügung.
Das ist besonders hilfreich, wenn du sowohl SMS als auch WhatsApp nutzt. Bisher konnten Marken mit zwei mobilen Messaging-Kanälen nur raten, welchen die einzelnen Abonnent*innen bevorzugen – oder einfach Nachrichten an beide Kanäle senden und das Beste hoffen.
Die Kanal-Affinität liefert dir eine datenbasierte Antwort auf die Frage, ob eine Person eher auf SMS oder auf WhatsApp reagiert. Du kannst sie dann über diesen Kanal ansprechen und bei Bedarf ein Follow-up im anderen Kanal senden.
Funktionsweise: Segmente, Flows und bedingte Splits
Die Funktion für die Kanal-Affinität ist nativ im Segment-Builder, in Flow-Filtern und in bedingten Splits verfügbar, also in den Tools, die du bereits nutzt, um Kampagnen und Automatisierungen zu erstellen.
- Segment-Builder: Erstelle Segmente basierend auf der prognostizierten Kanalpräferenz. Corkcicle zum Beispiel nutzt die auf K:AI basierende Kanal-Affinität, um Kampagnen anhand des Kundenengagements pro Kanal auszusteuern. Das effizienteste Segment? Kund*innen, die in den letzten 90 Tagen Engagement gezeigt haben und E-Mail bevorzugen. Erica Olsen, Ecommerce and Marketing Manager bei Corkcicle, erklärt: „Mithilfe der Kanal-Affinität können wir effizient und zielgerichtet vorgehen. Wir haben damit sehr gute Ergebnisse erzielt.“
- Flow-Filter: Sprich Kund*innen in automatisierten Flows basierend auf der Kanal-Affinität an. Du kannst einen gesamten Flow so filtern, dass nur Profile berücksichtigt werden, die einen bestimmten Kanal bevorzugen. Alternativ kannst du einzelne Nachrichten innerhalb eines Flows filtern, damit die richtigen Inhalte den richtigen Kanal erreichen.
- Bedingte Splits: Verteile das Routing für Profile anhand ihrer Kanalpräferenzen auf verschiedene Pfade. Hier leistet die Kanal-Affinität in komplexen Automatisierungen einen besonders wertvollen Beitrag.
Mit dem richtigen Kanal beginnen und dann darauf aufbauen
Das Ziel besteht bei der Kanal-Affinität nicht darin, deinen Kanalmix zu verkleinern. Es geht darum, den Einstieg smarter zu gestalten. Wenn du mit dem Kanal startest, den die jeweiligen Kund*innen bevorzugen, bewirkt deine erste Nachricht mehr und deine Follow-ups in anderen Kanälen wirken wie eine abgestimmte Unterhaltung statt wie eine wiederholte Durchsage.
Da WhatsApp jetzt enthalten ist, haben Marken, die sowohl SMS als auch WhatsApp nutzen, ein klareres Signal für die Wahl des mobilen Kanals und eine stabilere Grundlage für eine echte Omnichannel-Strategie.




