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KI-Verbrauchertrends 2026

Was denken Verbraucher*innen
im Jahr 2026 wirklich über KI?

Die Daten zeigen: Kund*innen haben unterschiedliche Ansichten über KI. Erfahre mehr über neue KI-Trends und sieh dir an, wie vier neue Verbraucher-Personas die Erwartungen an moderne Marken verändern.

Bist du bereit, diese Erkenntnisse umzusetzen?

Ein sich wiederholendes Muster mit Porträtfotos, die die einzelnen Ai-Kundenpersönlichkeiten darstellen.

Pauschale Erlebnisse
funktionieren nicht

Im letzten Jahr haben viele Verbraucher*innen begonnen, KI selbst zu nutzen. Sie verwenden LLMs beim Shoppen, bei der Recherche und für die Entscheidungsfindung. Dabei entwickeln sie auch differenziertere Einstellungen dazu, wie diese Technologie in ihr Leben passt – und die Meinungen gehen weit auseinander. Daher stehen Marken vor einer Herausforderung: Wenn die „KI-Komfortzone“ immer unterschiedlich aussieht, welche Strategien führen dann zu einem positiven Kundenerlebnis?

 

Unsere Antwort: Lass Daten sprechen. Um das sich wandelnde Verbraucherverhalten besser zu verstehen, haben wir mehr als 8.000 Verbraucher*innen weltweit zu ihrer KI-Nutzung, ihrem Vertrauen in die Technologie und ihrer Markenwahrnehmung befragt. Erfahre, was das alles für dein Unternehmen bedeutet, indem du das KI-Engagement als Art Koordinatensystem ansiehst und unsere neuesten Erkenntnisse liest.

KI-Engagement im Koordinatensystem

60 % der Verbraucher*innen weltweit nutzen KI mindestens einmal pro Woche. Doch wie sehr vertrauen sie ihr eigentlich? Erfahre, wie sich die Gewohnheiten und Einstellungen bei diesem Thema unterscheiden.

Ein 4-Quadranten-Diagramm stellt die KI-Nutzung und das Vertrauen jeder KI-Konsumentenpersönlichkeit wie folgt dar: der Enthusiast (hohe Nutzung, hohes Vertrauen), der Evaluator (geringe Nutzung, hohes Vertrauen), der Skeptiker (hohe Nutzung, geringes Vertrauen) und der Zauderer (geringe Nutzung, geringes Vertrauen).

Auch im KI-Zeitalter muss KI nicht überall eingesetzt werden. Wichtig ist, sie so zu nutzen, dass sie den Erwartungen der Verbraucher*innen gerecht wird. Wenn sich Kund*innen verstanden und respektiert fühlen und selbst die Kontrolle behalten, sorgt KI für ein besseres Erlebnis und wird nicht als größeres Risiko wahrgenommen.
Jamie Domenici
CMO, Klaviyo

4 neue Verbraucher-Personas
für das KI-Zeitalter

Jede Persona repräsentiert eine andere Denkweise – und gibt dir wertvolle Hinweise, wie du deine KI-Strategie anpassen kannst.

Porträtfoto, das die Persona „KI-Enthusiast“ darstellt   Antwort 83 56 0° 380 517,75 0 0 0 100 % 9,5 3x

KI-Fans

„KI erleichtert meinen Alltag. Ich nutze sie regelmäßig und hinterfrage sie selten.“

 Porträtfoto, das die Rolle des KI-Bewerter verkörpert

KI-Tester*innen

„KI hat viel Potenzial, aber ich setze sie nur für bestimmte Aufgaben ein.“

Porträtfoto, das die Rolle des KI-Skeptikers verkörpert

KI-Skeptiker*innen

„KI ist zwar nützlich, aber für mich nur ein erster Ansatzpunkt. In der Regel überprüfe ich die Ergebnisse noch einmal.“

Porträtfoto, das die „AI Holdout“-Persönlichkeit darstellt

KI-Zögerer*innen

„Ich vertraue KI nicht. Sie ist überbewertet und ich nutze sie nicht.“

KI-Verbraucher-Personas

Welche Personas sollte deine Marke priorisieren?

Hier erfährst du mehr über die Gewohnheiten und Denkweisen moderner Kund*innen.

Ein Kreisdiagramm, das die KI-Konsumentenprofile der Umfrageteilnehmer darstellt. Die Gruppe setzt sich zu 43 % aus KI-Beurteilern, zu 26 % aus KI-Begeisterten, zu 21 % aus KI-Zweiflern und zu 10 % aus KI-Skeptikern zusammen.

Mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher*innen fallen in die Kategorien „KI-Tester*innen“ oder „KI-Fans“. Auch wenn sich das Einkaufsverhalten je nach Zielgruppe unterscheidet, ist eines klar: KI ist mittlerweile im Alltag der Verbraucher*innen angekommen.

Ein Kreisdiagramm, das die KI-Konsumentenprofile der Umfrageteilnehmer darstellt. Die Gruppe setzt sich zu 43 % aus KI-Beurteilern, zu 26 % aus KI-Begeisterten, zu 21 % aus KI-Zweiflern und zu 10 % aus KI-Skeptikern zusammen.

Das Vertrauen in KI – eine echte Herausforderung

Wenn Kund*innen bei der Nutzung von KI unsicher sind, müssen Marken das Vertrauen gezielt stärken.

Nur 13 % der Verbraucher*innen vertrauen KI vollständig

Viele Kund*innen geben an, dass sie neutral sind oder KI nur „in gewissem Maß vertrauen“. Das heißt, sie verlassen sich nicht komplett auf die KI-generierten Antworten und Ergebnisse, sondern recherchieren zusätzlich selbst. Da KI und autonome Agents jedoch zunehmend in Verbraucherbeziehungen zum Einsatz kommen, müssen Marken Wege finden, diese Skepsis zu überwinden. Wo und wie kann deine Marke das Vertrauen stärken?

 

Setze bei dem an, was bereits funktioniert. Einige Zielgruppen haben schon jetzt mehr Vertrauen in KI. Finde anhand dieser Early Adopters heraus, was gut ankommt und wo du das Kundenerlebnis verbessern kannst.

 

Nicht vergessen: Genauigkeit ist das entscheidende Mittel gegen Misstrauen. KI-Tools, die Antworten auf der Basis von präzisen Echtzeit-First-Party-Daten bereitstellen, können skeptischere Kund*innen zufriedenstellen – auch diejenigen, denen es auf evidenzbasierte Antworten ankommt.

Ein Balkendiagramm mit dem Titel „Wie sehr vertrauen Sie den Antworten oder Ergebnissen von KI?“ Das Diagramm zeigt folgende Umfrageergebnisse: 36 % vertrauen KI eher, 30 % stehen KI neutral gegenüber, 13 % vertrauen KI voll und ganz, 11 % misstrauen KI eher, 10 % misstrauen KI voll und ganz.
A photograph of a young woman.

Jüngere Generationen haben mehr Vertrauen

Millennials und Verbraucher*innen aus der Generation Z vertrauen KI mit über 75 % höherer Wahrscheinlichkeit vollständig als Verbraucher*innen der Boomer-Generation.

A photograph of a man working on a laptop.

Männer haben mehr Vertrauen in KI als Frauen

Männer setzen mit um 60 % höherer Wahrscheinlichkeit als Frauen vollständiges Vertrauen in KI. Passend dazu sind 63 % der KI-Fans Männer, während 61 % der KI-Skeptiker*innen Frauen sind.

A photograph of a European city.

Europäische Verbraucher*innen sind Vorreiter*innen

Verbraucher*innen in Europa vertrauen KI mit einer um 33 % höheren Wahrscheinlichkeit vollständig als Verbraucher*innen in den USA und dreimal häufiger als Verbraucher*innen in Australien.

Datengestützte KI-Strategien für 2026

In unserem Playbook zu KI-Verbraucher-Personas erfährst du, welche Strategien angesichts der aktuellen Einstellungen Erfolg versprechen.

KI – der neue Shopping-Assistent

Der Umsatz steht auf dem Spiel. Auch wenn Verbraucher*innen kein vollständiges Vertrauen in KI setzen, fragen sie die KI dennoch, wo und was sie kaufen sollen.

Ein Foto einer Frau, die auf einem Sofa sitzt und einen Laptop benutzt.

Die von uns befragten Verbraucher*innen sehen KI vor allem als nützlich, wenn es darum geht, Informationen zu finden, zu recherchieren oder Fragen zu beantworten. Kund*innen möchten weniger Zeit mit der Suche verbringen, müssen aber dennoch darauf vertrauen können, dass die KI verlässliche Informationen liefert.

 

Da viele Kund*innen für diese Zwecke bereits LLMs wie ChatGPT oder Claude verwenden, sind Kundenservice-Assistenten eine gute Möglichkeit, KI-Funktionen für Verbraucher*innen in dein Markenerlebnis zu integrieren.

Ein Foto einer Frau, die auf einem Sofa sitzt und einen Laptop benutzt.

Auch im KI-Zeitalter muss KI nicht überall eingesetzt werden. Wichtig ist, sie so zu nutzen, dass sie den Erwartungen der Verbraucher*innen gerecht wird. Wenn sich Kund*innen verstanden und respektiert fühlen und selbst die Kontrolle behalten, sorgt KI für ein besseres Erlebnis und wird nicht als größeres Risiko wahrgenommen.
Jamie Domenici
CMO, Klaviyo

AI Slop schadet der Markenwahrnehmung

Wenn KI zu offensichtlich, zu unpersönlich oder schlecht umgesetzt wirkt, schadet sie dem Vertrauen.

Ein Balkendiagramm mit dem Titel „Wie reagieren Sie auf Marken, die in ihrem Marketing eindeutig KI-generierte Inhalte verwenden?“ Das Diagramm zeigt folgende Umfrageergebnisse: 61 % sind neutral, 32 % vertrauen der Marke dadurch weniger, 7 % vertrauen der Marke dadurch mehr.

Je besser sich Verbraucher*innen mit KI auskennen, desto sensibler werden sie für KI-Inhalte von geringer Qualität, auch bekannt als „AI Slop“. In diese Kategorie fallen schlecht generierte KI-Bilder mit Fehlern oder Elementen, die nicht ganz richtig sind, sowie Texte, die zu roboterhaft, zu förmlich oder zu allgemein klingen.

 

Fast jede*r fünfte Verbraucher*in gibt an, wöchentlich minderwertige oder zu allgemeine KI-Inhalte von Marken zu sehen. Auf manche hat das großen Einfluss: 32 % geben an, dass sie Marken deshalb weniger vertrauen. Die jüngsten Reaktionen auf KI-generierte Werbung von McDonald’s und Coca-Cola deuten darauf hin, dass einige Verbraucher*innen besonders sensibel auf bestimmte KI-Erlebnisse reagieren.

 

Letztlich stehen manche Verbraucher*innen Marken, die KI nutzen, offener gegenüber, da sie davon ausgehen, dass die KI ihr Erlebnis verbessert. Ein zu offensichtlicher oder minderwertiger Einsatz von KI kann jedoch das Vertrauen erheblich beeinträchtigen.

Ein Balkendiagramm mit dem Titel „Wie reagieren Sie auf Marken, die in ihrem Marketing eindeutig KI-generierte Inhalte verwenden?“ Das Diagramm zeigt folgende Umfrageergebnisse: 61 % sind neutral, 32 % vertrauen der Marke dadurch weniger, 7 % vertrauen der Marke dadurch mehr.
A photograph of a woman using her phone.

Gen Z hat höhere Chat-Erwartungen

Verbraucher*innen der Generation Z geben 10 % häufiger als andere an, dass Kundenservice-Chats zu automatisiert wirken.

A photo of a man using a laptop computer.

Männer achten auf Empfehlungsqualität

Männer geben 26 % häufiger als Frauen an, dass Produktempfehlungen oft zu allgemein klingen.

A photograph of a city.

Manchmal funktioniert Retargeting nicht

Verbraucher*innen in den USA geben 40 % häufiger als Europäer*innen an, dass Post-Purchase-Retargeting-Anzeigen zu automatisiert wirken.


Marken müssen reagieren, um die Kundenzufriedenheit zu sichern

Die richtige Strategie sieht für jede Marke anders aus. Wichtig ist, zunächst deinen Kundenstamm genau zu kennen.

Es ist an der Zeit, aktiv zu werden

Die Einkaufsgewohnheiten ändern sich schnell. Schon jetzt offenbaren Verbraucher*innen gegenüber KI-Suchmaschinen persönliche und sogar emotionale Details. Wie sieht die Zukunft von Marketing und Kundenservice aus? Wir stellen uns umfassende, kontinuierliche Beziehungen zu den KI-Agents unserer Lieblingsmarken vor – und das in nicht allzu ferner Zukunft.

 

Was du jetzt unternimmst, hat großen Einfluss darauf, wie es deinem Unternehmen in diesem neuen Zeitalter ergeht. Mehr als ein Fünftel der Verbraucher*innen gibt an, dass sie inzwischen LLMs als Ausgangspunkt nutzen, wenn sie beispielsweise Entscheidungen treffen, etwas herausfinden, Probleme lösen oder Aktivitäten planen wollen. KI entwickelt sich immer mehr zur bevorzugten Informationsquelle, die den Alltag erleichtert – selbst bei sehr persönlichen Entscheidungen wie Berufswechseln und Finanzplanung.

 

Nach und nach gewinnt KI gegenüber herkömmlichen Suchmaschinen und Social Media als Anlaufstelle für Informationen an Bedeutung. Das funktioniert aber nur, wenn sie genau, relevant und schnell ist.

A photograph of a man looking at his phone.

Ein Blick hinter die Kulissen von Marken, die auf dem richtigen Weg sind

50 % der Supportanfragen werden mithilfe von KI gelöst.

Bei Folk Clothing wurden innerhalb von 90 Tagen mehr als 50 % der Support-Anfragen mit KI beantwortet.

20 % schnellere Bearbeitung von Supportanfragen.

Harney & Sons konnte mit KI die durchschnittliche Zeit für die Ticketlösung um 20 % verkürzen.

84 % der Chat-Anfragen wurden mithilfe von KI gelöst.

Bei Ministry of Supply wurden innerhalb von 90 Tagen 84 % der Anfragen im Produktempfehlungs-Chat mit KI beantwortet.

Unternehmenswachstum mit datengestützten Strategien für vier neue Verbraucher-Personas

In unserem neuen Playbook zu KI-Verbraucher-Personas erfährst du, wie du deine KI-Strategie optimieren kannst und welche Personas dein Unternehmen priorisieren sollte.

 


Zur Methode

Klaviyo hat im Dezember 2025 insgesamt 8.000 Verbraucher*innen im Alter von mindestens 18 Jahren aus Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien, Italien, Australien und Singapur befragt. Die Erkenntnisse wurden in Zusammenarbeit mit Datalily gewonnen.